Laut dem neuesten vierteljährlichen Metallbericht von Sucden Financial werden die Goldpreise voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2026 bei etwa 5.000 US-Dollar pro Unze stabil bleiben. Trotz eines Rückgangs um 1 % auf 4.993 US-Dollar am 16. Februar, der auf Gewinnmitnahmen und geringe Liquidität während der Feiertage zurückzuführen ist, liegt das Edelmetall im Monatsverlauf immer noch über 6 % im Plus und verzeichnet einen Anstieg von 72 % im Jahresvergleich. Die Analystinnen von Sucden Financial, Daria Efanova und Viktoria Kuszak, stellten fest, dass sich die Goldrallye von einem fundamental gestützten Anstieg zu einer momentumgetriebenen Phase gewandelt hat, wobei weiterhin mit Volatilität zu rechnen ist. Der Bericht hebt hervor, dass eine starke Investitionsnachfrage und makroökonomische Unsicherheiten die Goldpreise weiterhin stützen, auch wenn spekulative Ströme kurzfristige Bewegungen dominieren. Silber fiel derweil um 1,6 % auf 76,73 US-Dollar pro Unze, was seine doppelte Rolle als Investitions- und Industriemetall widerspiegelt.