Die Goldpreise stiegen am 17. April um fast 2 % und näherten sich damit 4.900 US-Dollar pro Unze, angetrieben durch nachlassende Spannungen im Nahen Osten und steigende Erwartungen an eine Zinssenkung der Federal Reserve. Der iranische Außenminister Abbas Araqchi bestätigte, dass die Straße von Hormus während eines Waffenstillstands offen bleiben wird, was Bedenken hinsichtlich Energieversorgungsunterbrechungen mildert und zu einem Rückgang der Ölpreise und des US-Dollars beiträgt. Marktanalysten heben hervor, dass der Rückgang der Ölpreise den Inflationsdruck verringert und die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung der Fed erhöht, wobei Händler eine 60-prozentige Chance für eine Senkung bis zum Jahresende schätzen. Institutionelle Perspektiven deuten darauf hin, dass ein schwächerer Dollar und potenziell niedrigere Zinssätze den Goldpreis stützen, der bald 5.000 US-Dollar erreichen könnte. Unterdessen hat die politische Unsicherheit einige indische Banken dazu veranlasst, Goldimporte zu stoppen, wodurch mehrere Tonnen am Zoll festgehalten werden und sich die kurzfristigen Angebotsdynamiken verschlechtern.