Gold-Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten im Januar laut dem World Gold Council (WGC) Rekordzuflüsse von über 19 Milliarden US-Dollar. Trotz jüngster Preisrückgänge führten die nordamerikanischen und asiatischen Märkte die Nachfrage nach physisch gedeckten Gold-ETFs an, was die global verwalteten Vermögenswerte auf ein Rekordhoch von 669 Milliarden US-Dollar ansteigen ließ, eine Steigerung von 20 % gegenüber dem Vormonat. Nordamerikanische Investoren trugen 7 Milliarden US-Dollar bei, was acht aufeinanderfolgende Monate mit Zuflüssen markiert, angetrieben von Erwartungen zukünftiger Zinssenkungen und Unsicherheiten in der Geldpolitik. Asiatische Märkte, insbesondere China, fügten 10 Milliarden US-Dollar hinzu, befeuert durch robuste Goldpreise und geopolitische Bedenken. Auch europäische ETFs verzeichneten Zuflüsse von 2 Milliarden US-Dollar, da Investoren inmitten wirtschaftlicher Belastungen nach sicheren Anlagehäfen suchten.