Die Preise für Gold und Silber sind stark gefallen, da die Märkte auf Spekulationen über die mögliche Ernennung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve reagieren. Die Gold-Futures fielen auf 4.400 US-Dollar, erholten sich dann aber auf 4.600 US-Dollar, während die Silber-Futures auf 71,20 US-Dollar sanken und sich später nahe 78 US-Dollar stabilisierten. Diese Volatilität markiert einen erheblichen Abschwung für Edelmetalle, die sich zuvor in einem profitablen Bullenmarkt befanden. Der Ausverkauf wird auf Bedenken hinsichtlich Warshs Haltung zur Geldpolitik zurückgeführt, insbesondere auf seine Kritik an der quantitativen Lockerung und seine Präferenz für eine straffere Bilanz der Federal Reserve. Analysten vermuten, dass diese Ansichten zu einer verringerten Marktliquidität führen könnten, was Finanzsysteme, die stark auf die Refinanzierung von Schulden angewiesen sind, stark beeinträchtigen würde. Trotz der jüngsten Rückgänge liegt Gold im Jahresverlauf immer noch um 4,5 % im Plus, und Silber hat im Jahr 2026 um 10,60 % zugelegt.