Friederike Ernst, Mitbegründerin von Gnosis, äußerte Bedenken, dass der US-amerikanische CLARITY Act den Kryptowährungsmarkt zentralisieren könnte, indem er großen Finanzinstituten mehr Macht verleiht. Ernst betonte, dass die Bestimmungen des Gesetzesentwurfs darauf hindeuten, dass Marktaktivitäten über zentrale Vermittler abgewickelt werden sollten, was die Rolle der Blockchain-Nutzer als aktive Teilnehmer im Netzwerk verringern könnte.
Trotz dieser Bedenken räumte Ernst ein, dass der CLARITY Act eine gewisse regulatorische Klarheit zwischen der SEC und der CFTC bietet und Schutzmaßnahmen für Peer-to-Peer-Transaktionen sowie für die Selbstverwahrung enthält. Der Gesetzentwurf bleibt im Kongress umstritten, wobei die Debatten sich auf die Verteilung der Erträge von Stablecoins konzentrieren. Alex Thorn von Galaxy Digital bemerkte, dass die Chancen für eine Verabschiedung des Gesetzes sinken könnten, wenn bis April 2026 keine Fortschritte erzielt werden.
Gnosis-Mitbegründer kritisiert CLARITY-Gesetz wegen möglicher Zentralisierung
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