Eine entscheidende Woche für die globalen Zentralbanken hat begonnen, in der wichtige Institutionen ihre Entscheidungen zu den Zinssätzen angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten bekannt geben werden. Die Federal Reserve, die Europäische Zentralbank, die Bank of England und die Bank of Japan werden ihre Entscheidungen am Donnerstag, Pekinger Zeit, bekannt geben. Während bei den unmittelbaren Zinssatzankündigungen keine Überraschungen erwartet werden, wird die geldpolitische Orientierung genau unter die Lupe genommen.
Auch die Zinssatzsetzer aus Australien, Brasilien, China, Kanada, Indonesien, Schweden und der Schweiz kommen diese Woche zusammen. Die meisten werden voraussichtlich die aktuellen Zinssätze beibehalten, obwohl die Reserve Bank of Australia abweichen könnte. Der Konflikt im Iran hat die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinserhöhungen erhöht, wobei der Markt auf mögliche Energiepreisschocks mit einer restriktiven Haltung reagiert. Die Erwartungen an Zinssenkungen durch die Federal Reserve und die Bank of England haben sich zerschlagen, wobei eine mögliche Zinserhöhung bei letzterer nun auf dem Tisch liegt. Die Europäische Zentralbank steht ebenfalls unter zunehmendem Druck, die Zinssätze in diesem Jahr anzuheben, während die Haltung der Bank of Japan weitgehend unverändert bleibt.
Globale Zentralbanken stehen vor wichtigen Entscheidungen angesichts der Spannungen im Nahen Osten
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
