Zwanzig Opfer von FTX haben eine Klage gegen die Silicon-Valley-Kanzlei Fenwick & West LLP beim US-Bezirksgericht für den Bezirk Columbia eingereicht und fordern Schadensersatz in Höhe von 525 Millionen US-Dollar. Die Kläger behaupten, dass die Kanzlei zwischen 2018 und 2022 bei der Gestaltung der Unternehmensstruktur und der Briefkastenfirmen von FTX mitgewirkt habe, was angeblich dazu beigetragen habe, die Veruntreuung von Kundengeldern zu verschleiern und FTX den Anschein von Compliance und Legalität zu verleihen. Die Klage verweist auch auf die Aussage des ehemaligen technischen Direktors von FTX, Nishad Singh, der Berichten zufolge die Anwälte von Fenwick über die Veruntreuung von Kundengeldern informiert habe. Der Fall unterstreicht die anhaltenden rechtlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX und der Rolle seiner Berater.