Die Liquidation von FTX hat einen Token-Arbitrage-Mechanismus ausgelöst, den Analysten mit der derzeit schwachen Marktstimmung und der schlechten Performance von Altcoins in Verbindung bringen. Der Kryptowährungsanalyst Willy Woo betonte, dass der Vermögensliquidationsmechanismus, der "Locked-Token-Rabatt-Handel + Futures-Hedging" umfasst, eine bedeutende Rolle gespielt hat. Während der Liquidation von FTX wurden gesperrte SOL-Token aufgrund begrenzter Liquidität mit Rabatten von über 60 % verkauft, wobei Hedgefonds diese Token kauften und das Preisrisiko durch Short-Positionen im Futures-Markt absicherten. Diese Strategie ermöglichte nahezu risikofreie Renditen von 70 % bis 80 %.
Woo schlägt vor, dass sich dieser Ansatz in der Branche verbreitet hat, wobei viele Projekte gesperrte Token an Hedgefonds verkaufen, die dann absichern und den Verkaufsdruck durch Derivate abbauen. Dies hat es für Privatanleger erschwert, Überrenditen zu erzielen, was zur insgesamt schlechten Performance von Altcoins beiträgt. Die Strategie impliziert, dass zukünftiger Verkaufsdruck durch das Freischalten von Token möglicherweise im Voraus absorbiert wurde, was den tatsächlichen Verkaufsdruck im nächsten Bullenmarkt potenziell verringert.
FTX-Liquidation treibt Token-Arbitrage an und beeinflusst den Altcoin-Markt
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