Der Finanzstabilitätsrat (FSB) hat die zunehmenden finanziellen Risiken hervorgehoben, die von in Dollar denominierten Stablecoins in Schwellenländern ausgehen. In seinem Jahresbericht 2025 betonte der FSB, dass diese Stablecoins die finanzielle Instabilität verschärfen könnten, indem sie lokale Währungen ersetzen, inländische Zahlungssysteme untergraben und die Wirksamkeit der Geldpolitik verringern. Darüber hinaus könnten sie den fiskalischen Druck erhöhen und die Umgehung von Maßnahmen zur Steuerung von Kapitalflüssen erleichtern.
Der FSB unterstrich die Bedeutung einer fortlaufenden Bewertung des Stablecoin-Sektors, insbesondere seiner Verwundbarkeiten im Zusammenhang mit Liquidität, operationellen Risiken und Verbindungen zu traditionellen Finanzsystemen. Der Rat forderte zudem die fortgesetzte Umsetzung des im Jahr 2023 etablierten globalen Regulierungsrahmens für Stablecoins und wies auf bestehende Lücken in dessen Anwendung hin.
FSB warnt: Dollar-Stablecoins erhöhen Risiken in Schwellenländern
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