Frankreich gab bekannt, dass seine Steuerbehörde in diesem Monat gehackt wurde, wodurch Daten von rund 678.000 Privatpersonen und Unternehmen offengelegt wurden. Zu den gestohlenen Informationen gehören Namen, Adressen, Einkommens- und Immobiliendaten; Analysen zufolge gaben 26.805 Personen in der geleakten Datenbank ein Jahreseinkommen von mehr als 100.000 € an, und 386 lagen über 1 Million €. Der Vorfall wird besonders aufmerksam beobachtet, weil Frankreich laut CertiK in der ersten Hälfte des Jahres 2026 für 33 von 52 weltweit verifizierten Krypto-Wrench-Angriffen verantwortlich war. Staatsanwälte hatten zuvor einen Mitarbeiter der Steuerbehörde beschuldigt, staatliche Datenbanken genutzt zu haben, um Krypto-Investoren zu identifizieren und ihre Informationen an Kriminelle zu verkaufen, die in körperliche Angriffe und Erpressung verwickelt waren; bislang gibt es jedoch keine öffentlich zugänglichen Beweise dafür, dass das jüngste Datenleck in direktem Zusammenhang mit solchen Straftaten steht.