Die französische Polizei in Isère hat drei Verdächtige in ihren Zwanzigern festgenommen, nachdem am 25. Januar ein 74-jähriger Mann in Voiron entführt und gefoltert wurde. Das Opfer wurde etwa 16 Stunden lang in einem Hinterzimmer einer Bar in Valence festgehalten, wo es schwer misshandelt wurde. Die Entführer glaubten irrtümlich, der Sohn des Opfers sei ein Kryptowährungs-Millionär, und forderten ein Lösegeld von 3 Millionen Euro in Kryptowährung. Sie schickten Videos der Misshandlungen über verschlüsselte Kommunikation, um Druck auszuüben. Die Verdächtigen wurden offiziell wegen organisierter Entführung, Folter und barbarischer Handlungen angeklagt und befinden sich derzeit in Haft. Ermittlungen deuten darauf hin, dass sie möglicherweise im Auftrag einer anderen Person gehandelt haben.