Ein 40-jähriger Kryptowährungsgeschäftsmann in Montpellier, Frankreich, vereitelte am 11. April erfolgreich einen bewaffneten Raubüberfall. Der Täter, verkleidet als Lieferant, bedrohte das Opfer mit einer Pistole und forderte die privaten Schlüssel zu seiner Krypto-Brieftasche, während er dessen Familie im Wohnzimmer festhielt. In einem Moment der Ablenkung, als der Verdächtige mit einem Komplizen telefonierte, gelang es dem Opfer, die Waffe zu ergreifen und abzufeuern, ohne jemanden zu verletzen, woraufhin der Täter floh. Die Polizei nahm drei Tage später einen 25-jährigen Verdächtigen fest und klagte ihn wegen versuchten bewaffneten Raubüberfalls an. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Behörden eine mögliche externe Steuerung nicht ausschließen. Dieser Vorfall ist Teil eines besorgniserregenden Trends in Frankreich, wo in diesem Jahr über 40 gemeldete Fälle von versuchten Raubüberfällen oder Entführungen im Zusammenhang mit Krypto-Assets verzeichnet wurden, von denen einige möglicherweise von ausländischen Akteuren organisiert sind.