Der Analyst Fred Krueger hat eine neue Theorie zur Identität des Bitcoin-Schöpfers Satoshi Nakamoto vorgeschlagen, wonach es sich um eine Zusammenarbeit der Kryptographen Hal Finney und Len Sassaman gehandelt haben könnte. Kruegers Hypothese basiert auf E-Mail-Aufzeichnungen aus dem Jahr 2009, die zeigen, dass Satoshis Aktivitäten mit Finneys Teilnahme an einem 10-Meilen-Lauf zusammenfielen, was auf die Notwendigkeit einer zweiten Person hindeutet. Krueger vermutet, dass Finney für die technische Umsetzung und das Programmieren zuständig war, während Sassaman zum Bitcoin-Whitepaper beitrug. Die Theorie wird durch den Zeitverlauf von Satoshis letzter Kommunikation am 26. April 2011 und Sassamans Tod 68 Tage später komplexer. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte Finney gegen ALS, was seine Arbeitsfähigkeit einschränkte. Krueger argumentiert, dass diese persönlichen Tragödien das Ende von Satoshis Kommunikation und die Unzugänglichkeit der 1,1 Millionen BTC erklären, die heute einen Wert von 87,8 Milliarden Dollar haben. Dieses Szenario legt nahe, dass die Coins effektiv "verbrannt" sind, wodurch das Marktrisiko durch potenzielle Verkäufe des Gründers eliminiert wird.