Franklin Templeton, das 1,6 Billionen US-Dollar an Vermögenswerten verwaltet, hat zwei institutionelle Geldmarktfonds aktualisiert, um die Kompatibilität mit Stablecoins und Blockchain-Systemen zu verbessern. Diese von Western Asset verwalteten, bei der SEC registrierten Rule 2a-7-Fonds halten strenge Liquiditäts- und Risikostandards ein. Der Western Asset Institutional Treasury Obligations Fund unterstützt nun Stablecoin-Emittenten, indem er ausschließlich in US-Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 93 Tagen oder weniger investiert, was mit dem GENIUS Act übereinstimmt. Gleichzeitig führt der Western Asset Institutional Treasury Reserves Fund eine digitale Anteilsklasse für die blockchainbasierte Verteilung ein, obwohl keiner der Fonds tokenisiert ist. Roger Bayston, Leiter der digitalen Vermögenswerte bei Franklin Templeton, hob die Verschiebung hin zur Integration traditioneller Liquiditätsprodukte mit digitaler Finanztechnologie hervor. Die Aktualisierungen ermöglichen es Institutionen, On-Chain zu operieren und gleichzeitig traditionelle Marktstandards einzuhalten. Dieser Schritt ist Teil eines breiteren Trends unter Vermögensverwaltern, Krypto-Infrastrukturen zu integrieren, wie das jüngste Beispiel der Einführung des FRNT-Stablecoins in Wyoming zeigt, der von Franklin Templeton verwaltet wird.