Der französische Finanzminister Roland Lescure hat eine Zunahme von eurobasierten Stablecoins gefordert und die EU-Banken aufgefordert, die Einführung tokenisierter Einlagen in Betracht zu ziehen. Am 17. April sprach sich Lescure für das Qivalis-Konsortium aus, dem 12 europäische Banken wie BBVA, ING, UniCredit und BNP Paribas angehören. Das Konsortium plant, Ende 2026 einen an den Euro gebundenen Stablecoin einzuführen, um die Dominanz der USA im Bereich der digitalen Zahlungen herauszufordern.
Lescures Äußerungen markieren eine Abkehr von der bisherigen regulatorischen Haltung Frankreichs, die gegenüber privaten Stablecoins kritischer war. Er bezeichnete das derzeitige Ausmaß der an den Euro gebundenen Stablecoins im Vergleich zu ihren an den Dollar gebundenen Pendants als "unbefriedigend". Dies stellt eine Abweichung von den Ansichten des ehemaligen Finanzministers Le Maire und des Gouverneurs der Banque de France, Villeroy de Galhau, dar, die zuvor Bedenken hinsichtlich der mit Stablecoins verbundenen Risiken geäußert hatten.
Der französische Finanzminister setzt sich für die Ausweitung von Euro-gestützten Stablecoins ein
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