Der französische Finanzregulierer, die Autorité des Marchés Financiers (AMF), hat eine deutliche Warnung an Kryptowährungsunternehmen ausgesprochen, die in Europa tätig sind. Unternehmen müssen bis Ende Juni EU-Lizenzen im Rahmen des Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Regimes sichern, andernfalls drohen Schwarze Listen und mögliche Strafverfolgung. Der MiCA-Rahmen, der darauf ausgelegt ist, die Regulierung digitaler Vermögenswerte in der gesamten EU zu standardisieren, verlangt von Unternehmen, nationale Genehmigungen zu erhalten, die im gesamten 27-Mitgliedstaaten umfassenden Block "passiert" werden können. Die AMF-Präsidentin Marie-Anne Barbat-Layani betonte die Dringlichkeit, Lizenzanträge abzuschließen, und erklärte, dass Frankreich nicht zögern werde, nicht konforme Unternehmen auf die Schwarze Liste zu setzen und Durchsetzungsmaßnahmen zu ergreifen. Sie hob auch hervor, dass Frankreich bereit sei, die Passierung von Lizenzen aus anderen EU-Staaten zu blockieren, wenn deren Genehmigungsverfahren als unzureichend angesehen werden. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken hinsichtlich unterschiedlicher Lizenzierungsgeschwindigkeiten in den Mitgliedstaaten und zielt darauf ab, regulatorische Harmonie innerhalb der EU sicherzustellen.