Die französische Nationalversammlung hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das Einzelpersonen verpflichtet, Kryptowährungsbestände von mehr als 5.000 € in selbstverwalteten Wallets wie Metamask und Ledger der Steuerbehörde des Landes, der DGFIP, offenzulegen. Dieser Schritt, der Teil einer Anti-Betrugs-Initiative ist, hat Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit ausgelöst, da der DGFIP die Mittel fehlen, um den Besitz dieser Vermögenswerte zu überprüfen, und vor erhöhten Risiken von Cyberangriffen auf sensible Daten warnt.
Trotz des Widerstands von Persönlichkeiten wie dem Abgeordneten Daniel Labaronne, der die Durchsetzbarkeit einer solchen Maßnahme infrage stellte, wurde der Vorschlag nicht zurückgezogen. Kritiker, darunter Gregory Raymond von The Big Whale, argumentieren, dass das Gesetz aufgrund des Widerstands der Regierung und der potenziellen Verwundbarkeit von Krypto-Inhabern gegenüber Hackerangriffen wahrscheinlich nicht erfolgreich sein wird. Die Maßnahme zielt darauf ab, Steuerhinterziehung zu bekämpfen, steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen bei der Umsetzung und Akzeptanz.
Frankreich verpflichtet zur Offenlegung von Selbstverwahrungs-Wallets über 5.000 €
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