Der ehemalige Ripple-CTO David Schwartz hat sich zu der erneuten Debatte über die Preisentwicklung von XRP geäußert, die durch das Wiederauftauchen eines Tweets aus dem Jahr 2017 ausgelöst wurde. Schwartz stellte klar, dass sich seine ursprünglichen Kommentare auf die Transaktionsmechanik konzentrierten und nicht auf die Vorhersage zukünftiger Preisniveaus. Er betonte, dass das Design von XRP Liquidität und Transaktionseffizienz über spekulative Bewertungen stellt. Die Kontroverse rührt von Schwartz' Erklärung her, dass XRP nicht extrem günstig bleiben könne, wenn es groß angelegte globale Transfers unterstützen soll. Er wies darauf hin, dass der insgesamt transferierte Wert wichtiger sei als der Einzelpreis des Tokens. Dennoch interpretierten einige Marktteilnehmer seine Äußerungen dahingehend, dass XRP einen hohen Wert erreichen solle, was Schwartz jedoch zurückweist. Schwartz erwog auch, den ursprünglichen Beitrag aufgrund anhaltender Fehlinterpretationen zu löschen, entschied sich jedoch dagegen, um den Kontext zu bewahren. Er bekräftigte, dass der Nutzen von XRP innerhalb des Ripple-Ökosystems nicht davon abhängt, einen hohen Marktpreis zu erzielen, sondern darauf abzielt, effiziente grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen.