Lin Junyang, der ehemalige Technologieleiter des Qwen-Modells von Alibaba, sammelt Mittel für ein neues KI-Labor mit einer angestrebten Bewertung von etwa 2 Milliarden US-Dollar. Quellen zufolge befinden sich Gao榕 Capital und Sequoia China in Gesprächen, um an der Finanzierungsrunde teilzunehmen, die voraussichtlich mehrere hundert Millionen Dollar erreichen wird. Der Name des Labors wurde nicht bekannt gegeben, und die Verhandlungen laufen noch, wobei die endgültige Bewertung noch angepasst werden kann. Lins Ruf beruht auf seinem Erfolg bei Alibaba, wo er Qwen zu einer führenden Open-Source-KI-Modellfamilie ausbaute. Sein Weggang von Alibaba wurde im März öffentlich bekannt gegeben, noch bevor das Unternehmen dies offiziell bestätigte. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer Verschiebung von Alibabas KI-Strategie hin zur Closed-Source-Kommerzialisierung. Trotz der ehrgeizigen Bewertung stehen chinesische KI-Startups vor Herausforderungen, darunter US-Exportkontrollen für Chips, die den Zugang zu notwendiger Rechenleistung erschweren.