Wang Yongli, ehemaliger Vizepräsident der Bank of China, hat die Auswirkungen des US-amerikanischen GENIUS-Gesetzes hervorgehoben, das darauf abzielt, den regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets zu klären, indem es fünf Kategorien definiert und die Aufsicht der SEC und CFTC zuweist. Während dieser Schritt langjährige regulatorische Konflikte löst und klarere rechtliche Grenzen schafft, warnt Wang davor, dass andere Länder diesen Rahmen als universelles Modell übernehmen. Er argumentiert, dass der US-Ansatz in erster Linie darauf abzielt, die Dominanz des Dollars und die Kontrolle Amerikas über das globale Finanzsystem zu stärken.
Wang rät den Ländern, die Auswirkungen der Blockchain auf die finanzielle Souveränität und die Regulierungssysteme zu berücksichtigen und eigene regulatorische Rahmenwerke basierend auf den nationalen Gegebenheiten zu entwickeln. Er betont die Bedeutung der Verfolgung digitaler souveräner Währungen und von Wegen zu realen Vermögenswerten (RWA), anstatt einfach dem US-Vorbild zu folgen.
Ehemaliger Vizepräsident der Bank of China warnt davor, US-Krypto-Richtlinien blind zu übernehmen
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