Wang Yongli, ehemaliger Vizepräsident der Bank of China, spricht sich gegen eine Rückkehr zum Goldstandard oder die Verwendung von Kryptowährungen als monetäre Anker aus. In seinem Artikel erklärt Wang, dass sich die moderne Währung über metallgedeckte Papiergeld hinausentwickelt hat und nicht mehr an bestimmte handelbare Vermögenswerte gebunden ist. Er betont, dass die Verankerung der Währung an eine bestimmte Vermögensart ihre Fähigkeit behindern würde, sich an Veränderungen des Gesamtwerts handelbarer Vermögen anzupassen, was möglicherweise die wirtschaftliche und soziale Entwicklung aufgrund von Währungsengpässen hemmen könnte. Wang betrachtet Versuche, die Währung erneut zu verankern, sei es an Metalle, Kryptowährungen wie Bitcoin oder andere Vermögenswerte, als Missverständnisse der monetären Prinzipien und Entwicklungstrends.