Eine forensische Analyse hat mehrere Telefonate zwischen dem argentinischen Präsidenten Javier Milei und dem Krypto-Unternehmer Mauricio Novelli aufgedeckt, was auf eine mögliche Verbindung zur Ausgabe des Libra-Tokens hindeutet. Berichten zufolge wurden mindestens fünf Anrufe zwischen Milei und Novelli getätigt, bevor der Präsident den Token-Vertrag in den sozialen Medien teilte, was Fragen zur Koordination hinter dem Start aufwirft. Die Untersuchung ergab, dass der Token-Vertrag vor Mileis Beitrag nicht öffentlich zugänglich war, was seiner Behauptung widerspricht, ihn einfach aus dem Internet kopiert zu haben. Trotz dieser Erkenntnisse hat das Präsidialamt jegliche direkte Beteiligung an der Token-Ausgabe bestritten und erklärt, dass Milei den Beitrag lediglich im Rahmen seiner routinemäßigen Beschäftigung mit verschiedenen Projekten in Argentinien geteilt habe. Der plötzliche Preisverfall des Libra-Tokens betraf über 44.000 Investoren, wobei Vorwürfe des Insiderhandels aufkamen.