Nahum Reynaldo Castro, ein 40-jähriger IT-Spezialist aus Miami, wurde wegen Erster-Grad-Großdiebstahls und Geldwäsche festgenommen, nachdem er angeblich 1,9 Millionen Dollar in Bitcoin von einem ehemaligen Arbeitgeber gestohlen hatte. Der Diebstahl soll im Jahr 2020 stattgefunden haben, blieb jedoch bis Juli 2025 unbemerkt. Castro, der seit 2013 die Hardware-Wallet des Opfers verwaltete, war einer von nur zwei Personen, die Zugang zur Seed-Phrase hatten.
Die Ermittler entdeckten das Verbrechen durch die Nachverfolgung von Bankunterlagen, die Einzahlungen auf Castros Konten zeigten, die mit Abhebungen aus den Bitcoin-Beständen des Opfers übereinstimmten. Castros Kaution wurde auf 50.000 Dollar festgesetzt, da er sich wegen Beträgen über 100.000 Dollar sowie wegen unrechtmäßiger Nutzung eines Kommunikationsgeräts verantworten muss. Dieser Fall verdeutlicht die Risiken von Single-Point-Ausfällen bei der Verwahrung von Kryptowährungen und unterstreicht die Bedeutung von Multi-Signatur-Wallets zur Verhinderung von Diebstahl durch Insider.
IT-Spezialist aus Florida wegen angeblichen Diebstahls von 1,9 Mio. USD in Bitcoin festgenommen
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