FinCEN hat laut einer neuen Analyse und Warnmeldung rund 12,7 Milliarden US-Dollar an verdächtigen Geldern mit Krypto-Investitionsbetrügereien in Verbindung gebracht, die von in Südostasien ansässigen Betrugszentren betrieben werden. Die Behörde erklärte, dass 1.300 Institutionen zwischen September 2023 und Dezember 2025 insgesamt 33.904 Verdachtsmeldungen eingereicht haben, wobei auf Krypto-Geldtransferdienstleister 55 % der Meldungen und auf Banken 41 % entfielen. Die Meldungen betrafen dabei jeweils 5,5 Milliarden bzw. 6,4 Milliarden US-Dollar. Bei den Betrugsfällen wurden hauptsächlich ETH, USDT und USDC verwendet, wobei nahezu alle illegalen Erlöse letztlich in USDT umgewandelt wurden, bevor sie über DeFi-Protokolle oder Offshore-Handelsplattformen gewaschen wurden. FinCEN teilte mit, dass Opfer in allen 50 Bundesstaaten und in allen Altersgruppen gemeldet wurden, während einige so schwere Verluste erlitten, dass ein Risiko der Selbstgefährdung bestand. Nach Angaben der Behörde konzentrieren sich diese Betrugszentren auf Kambodscha, Laos und Myanmar, stützen sich dabei häufig auf Menschenhandel und gefälschte Stellenangebote, und dieses Modell breitet sich inzwischen über Südostasien hinaus aus. FinCEN erklärte außerdem, dass sein Rapid Response Program seit 2015 1,8 Milliarden US-Dollar blockiert und mehr als 1 Milliarde US-Dollar für 5.790 US-Opfer zurückgeholt hat.