Die Nutzung der Overnight-Reverse-Repo-Einrichtung der Federal Reserve ist zum 19. März auf 0,637 Milliarden US-Dollar eingebrochen, was auf eine nahezu vollständige Erschöpfung eines wichtigen Liquiditätspuffers hinweist. Diese Entwicklung erhöht die makroökonomischen Risiken für Bitcoin, das bereits einen Rückgang unter 70.000 US-Dollar verzeichnet hat, während ETF-Abflüsse in Höhe von insgesamt 253,7 Millionen US-Dollar innerhalb von zwei Tagen stattfanden. Die Bilanzsumme der Fed stieg auf 6,656 Billionen US-Dollar, während die Reserven auf 2,999 Billionen US-Dollar sanken, was auf eine Verschärfung der finanziellen Bedingungen hindeutet. Die Schrumpfung des passiven Liquiditätspuffers der Fed bedeutet, dass zukünftige Inflationsängste oder Finanzierungsengpässe einen direkteren Druck auf die Reserven ausüben könnten, was möglicherweise aktive politische Maßnahmen erforderlich macht. Diese Veränderung steht im Einklang mit den Handelsmustern von Bitcoin, die zunehmend von makroökonomischen Faktoren wie Zinssätzen und Liquiditätsbedingungen beeinflusst werden. Da die Fed zu einer aktiven Reservenverwaltung übergeht, könnten die Marktdynamiken von Bitcoin vor neuen Herausforderungen stehen, ohne die bisherige automatische Liquiditätsunterstützung.