Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, hat sich gegen Zinssenkungen ausgesprochen und dabei anhaltende Inflationsbedenken sowie die Risiken einer Instabilität der Finanzmärkte angeführt. Hammacks Äußerungen stimmen mit denen anderer regionaler Fed-Vertreter überein und deuten auf einen Konsens hin, die aktuellen Zinssätze bei der bevorstehenden Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) beizubehalten. Diese Haltung spiegelt eine allgemein restriktive Stimmung innerhalb der Fed wider, die die Markterwartungen für zukünftige Zinsentscheidungen beeinflusst. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis zur Sitzung im Juni 2026 ist laut Prognosemärkten auf 4,5 % gesunken, nachdem sie in den letzten 24 Stunden noch bei 6 % lag. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis September 2026 von 50 % vor einer Woche auf 29,4 % gefallen. Die Märkte passen sich an die Möglichkeit an, dass die Zinssätze angesichts anhaltender Inflationssorgen auf einem hohen Niveau bleiben.