Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, kündigte am 9. Juli die Bildung von fünf neuen Arbeitsgruppen zur Geldpolitik an. Diese Gruppen, bestehend aus externen Ökonomen, Wirtschaftsführern und ehemaligen Zentralbankbeamten, werden unabhängig arbeiten, um Forschungsergebnisse dem Federal Open Market Committee (FOMC) vorzulegen. Die Arbeitsgruppen konzentrieren sich auf zentrale Bereiche: Kommunikationsmechanismus, Bilanzpolitik, Qualität der Wirtschaftsdaten, Produktivität und Beschäftigung sowie Inflationsrahmen. Die Arbeitsgruppen werden von namhaften Persönlichkeiten geleitet, darunter der ehemalige Gouverneur der Bank of England, Mervyn King, die Harvard-Professorin Karen Dynan und der Nobelpreisträger Thomas Sargent. Warsh betonte das Engagement der Federal Reserve für Preisstabilität und maximale Beschäftigung, wobei die Arbeitsgruppen darauf abzielen, die politischen Instrumente und analytischen Methoden zur Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu verbessern.