Eine Studie der Federal Reserve von den Ökonomen Leland D. Kline und Paul E. Soto hat ergeben, dass die Einführung von KI, insbesondere seit dem Start von ChatGPT im November 2022, zu einem Rückgang der Beschäftigungswachstumsrate für US-Programmierer um 50 % geführt hat. Zuvor wuchsen Programmierjobs mit einer jährlichen Rate von etwa 5 %, doch dieser Wert ist stark gesunken, insbesondere in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Softwareentwicklung. Die Studie ist die erste der Federal Reserve, die die Einführung von KI direkt mit einem messbaren Rückgang bei der Einstellung von Entwicklern in Verbindung bringt. Die Forschung zeigt, dass trotz anderer wirtschaftlicher Faktoren wie steigender Zinssätze und dem Zusammenbruch des Kryptomarktes KI weiterhin ein bedeutender Faktor für die verringerte Nachfrage nach Programmierern ist. Die Studie schätzt, dass in einem Zeitraum von drei Jahren etwa 500.000 Programmierjobs aufgrund von KI-Fortschritten verloren gegangen sein könnten. Der Bericht stellt jedoch fest, dass die Löhne der Programmierer nicht gesunken sind und die Stellenangebote seit 2024 stabil geblieben sind. Die Studie legt nahe, dass KI-unterstütztes Programmieren letztendlich die Nachfrage nach Entwicklern erhöhen könnte, obwohl es sich noch um einen vorläufigen Bericht handelt, der einer vollständigen Überprüfung bedarf.