Beamte der Federal Reserve überdenken angesichts der jüngsten Störungen auf den Energiemärkten den Kurs der Zinssätze. Die Diskussionen haben sich von möglichen Zinssenkungen hin zu Bedingungen verlagert, die Zinserhöhungen erforderlich machen könnten. Diese Änderung folgt auf Einwände von Dallas Fed-Präsidentin Lorie Logan, Cleveland Fed-Präsidentin Beth Hammack und Minneapolis Fed-Präsident Neel Kashkari gegen die vorherige Orientierung, die auf bevorstehende Zinssenkungen hindeutete. Fed-Vorsitzender Jerome Powell räumte die intensiven internen Debatten ein und deutete eine Verschiebung von einer dovishen zu einer neutraleren Haltung an.
Der Schock auf dem Energiemarkt, insbesondere die Schließung der Straße von Hormus, hat Bedenken hinsichtlich anhaltend hoher Energiepreise geweckt, die ein strukturelles Inflationsrisiko darstellen. Minneapolis Fed-Präsident Kashkari hob die mögliche Notwendigkeit von Zinserhöhungen hervor, falls die Situation anhält, trotz möglicher Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Der ehemalige Fed-Ökonom William English kritisierte die aktuelle Politik als nicht nachhaltig. Der bevorstehende Wechsel zu Kevin Warsh als Fed-Vorsitzendem wird voraussichtlich diese Diskussionen weiter beeinflussen.
Fed-Beamte diskutieren mögliche Zinserhöhungen angesichts des Energieschocks
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