Der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, hat die Bedeutung des jüngsten 28%igen Anstiegs der Goldpreise heruntergespielt und betont, dass die Zentralbank sich auf breitere wirtschaftliche Indikatoren konzentriert und nicht auf einzelne Vermögensbewegungen. Bei einem Forum zur Geldpolitik erklärte Powell, dass die Fed zwar alle Marktentwicklungen beobachtet, aber keine reaktiven politischen Entscheidungen auf der Grundlage einzelner Rohstoffe trifft. Dieser Ansatz entspricht dem Doppelmandat der Fed für Preisstabilität und maximale Beschäftigung.
Powells Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass die Goldpreise angesichts geopolitischer Spannungen und anhaltender Inflation über dem 2%-Ziel der Fed gestiegen sind. Trotz des Anstiegs deutete Powell an, dass das Federal Open Market Committee die aktuellen Goldbewegungen als marktgetrieben ansieht und nicht als Signale, die geldpolitische Anpassungen erfordern. Die Fed legt weiterhin den Schwerpunkt auf wichtige wirtschaftliche Indikatoren wie die Kern-PCE-Inflation, Arbeitslosenquoten und den Verbraucherausgaben, anstatt sich auf vermögensspezifische Narrative zu konzentrieren.
Fed-Chef Powell spielt den Goldpreisanstieg angesichts von Inflationssorgen herunter
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