Die US-amerikanische Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hat eine Einigung mit Coinbase erzielt, wonach sie 188.440 US-Dollar an Anwaltskosten zahlt und ihre Verteidigung gegen die Verschleierung von kryptobezogenen "Cease-and-Desist"-Schreiben aufgibt. Die Einigung beinhaltet eine Überarbeitung der Freedom of Information Act (FOIA)-Richtlinie, sodass Bankaufsichtsunterlagen nicht mehr pauschal von der Offenlegung ausgenommen sind. Der Fall entstand aus einer FOIA-Klage, die von History Associates im Auftrag von Coinbase eingereicht wurde, wobei ein Gericht im November entschied, dass die FDIC die Schreiben zu Unrecht zurückgehalten hatte. Die Einigung beendet jahrelange Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der "Operation Choke Point 2.0" und verpflichtet die FDIC, in ihren Schulungsmaterialien eine "liberale Auslegung" von FOIA-Anfragen zu betonen. Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, stellte fest, dass der Fall zahlreiche "Cease-and-Desist"-Schreiben offenlegte, die koordinierte Bemühungen zur Einschränkung der Branchenaktivitäten bestätigen.