Das FBI hat den ehemaligen olympischen Snowboarder Ryan Wedding in Mexiko-Stadt festgenommen und beschuldigt ihn, eine transnationale Drogenorganisation geleitet zu haben, die Kryptowährungen für illegale Transaktionen nutzte. Wedding, der seit 2025 auf der Liste der zehn meistgesuchten Flüchtigen des FBI steht, sieht sich Anklagen wegen Kokainhandels und Mordes gegenüber. Die Behörden behaupten, sein Netzwerk habe in Zusammenarbeit mit dem Sinaloa-Kartell große Mengen Kokain von Kolumbien in die USA und nach Kanada transportiert. Das US-Finanzministerium hatte zuvor die Nutzung mehrerer Blockchains wie Bitcoin und Ethereum durch die Organisation zur Geldwäsche hervorgehoben. Im Jahr 2024 verhängte das OFAC Sanktionen gegen Wedding und verwandte Organisationen und fror mehrere Kryptowährungsadressen ein. Wedding wird außerdem vorgeworfen, den Mord an einem Informanten geplant und gewalttätige Vergeltungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel organisiert zu haben.