Das Europäische Parlament hat einen Positionsbericht verabschiedet, in dem die Europäische Kommission aufgefordert wird, die Aufnahme von dezentraler Finanzierung (DeFi), Staking, Krypto-Krediten, nicht-fungiblen Token (NFTs) und tokenisierten Finanzanlagen in zukünftige Vorschriften im Rahmen des Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Rahmens zu prüfen. Dieser am Dienstag verabschiedete Bericht ändert keine bestehenden Gesetze, sondern skizziert Prioritäten für die nächste Phase der Krypto-Regulierung. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer einheitlichen regulatorischen Umsetzung in den EU-Mitgliedstaaten, um eine Fragmentierung des digitalen Vermögenswertmarktes zu verhindern. Er hebt auch die potenziellen Vorteile der Tokenisierung und von Euro-Stablecoins hervor und stellt fest, dass einheitliche Regeln die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Finanzmärkte stärken könnten. Aktuelle Daten zeigen, dass die Marktkapitalisierung konformer Euro-Stablecoins im vergangenen Jahr um 128 % auf 673,9 Millionen US-Dollar gestiegen ist. Nach dem Ende der MiCA-Übergangsfrist am 1. Juli müssen Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen nun eine Genehmigung einholen, um ihre Tätigkeit innerhalb der EU fortzusetzen.