Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zur Förderung des digitalen Euro mit 416 Ja-Stimmen, 169 Nein-Stimmen und 22 Enthaltungen verabschiedet. Diese Entscheidung markiert eine entscheidende Phase, da die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten beginnen. Der ursprünglich 2023 vorgeschlagene digitale Euro zielt darauf ab, die europäische monetäre Souveränität zu schützen und den Bürgern digitale Bargeldoptionen anzubieten. Der Verhandlungsführer Fernando Navarrete Rojas betonte, dass der digitale Euro dazu bestimmt ist, das Bargeld zu ergänzen, nicht zu ersetzen, und kostenlose Basiskonten sowie Haltegrenzen enthalten wird, um das Finanzsystem zu schützen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit großen europäischen Zahlungsstandardanbietern zusammengearbeitet, um den Einfluss privater Währungen wie Stablecoins entgegenzuwirken. Piero Cipollone, Mitglied des EZB-Direktoriums, unterstrich, dass der digitale Euro Europas Abhängigkeit von externen Anbietern verringern wird.