Europäische Investoren suchen zunehmend danach, sich von US-Aktien zu diversifizieren, aufgrund der anhaltenden Spannungen mit Trump, so Vincent Mortier, Chief Investment Officer bei Amundi. Der Trend, der im April 2025 begann, hat sich kürzlich beschleunigt, da europäische Investoren etwa 10,4 Billionen US-Dollar in US-Aktien halten. Mortier bemerkte, dass eine Entkopplung von den US-Märkten ein komplexer Prozess wäre. Hugo Ste-Marie von der Scotiabank hob hervor, dass europäische Investoren 49 % der von ausländischen Investoren gehaltenen US-Aktien ausmachen, ein bedeutender Anteil, der den Markt beeinflussen könnte. Trotz des Mangels an einer einheitlichen europäischen Reaktion berichten Fondsmanager in großen Städten von einem gesteigerten Kundeninteresse, die US-Vermögenswerte angesichts von Trumps Zollandrohungen und Rhetorik zu reduzieren.