Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Auswahl von 36 Zahlungsdienstleistern (PSPs) aus der Eurozone bekannt gegeben, die an einem Pilotprojekt für den digitalen Euro teilnehmen werden, das in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 starten soll. Dieser zwölfmonatige Versuch wird die EZB und 19 Zentralbanken der Eurozone einbeziehen und sich auf die Erprobung von Zahlungen mit dem digitalen Euro, Offline-Transaktionen, E-Commerce und Einkäufen im Geschäft konzentrieren, um die Benutzererfahrung zu verbessern und sich auf einen möglichen offiziellen Start vorzubereiten. Der Auswahlprozess begann im März 2026, wobei über 50 Bewerbungen von PSPs aus der Eurozone eingingen. Zu den bemerkenswerten Teilnehmern gehören die Deutsche Bank, Adyen, Revolut Bank, Stripe Technology Europe und Worldline. Die EZB strebt an, bis 2029 für die erste Ausgabe des digitalen Euro bereit zu sein, vorausgesetzt, die EU verabschiedet 2026 die Gesetzgebung zum digitalen Euro. Die Entscheidung, ob der digitale Euro offiziell ausgegeben wird, steht noch aus.