Die Europäische Kommission hat 12 EU-Mitgliedstaaten, darunter Belgien, Tschechien und Spanien, formelle Verwarnungen ausgesprochen, weil sie die Richtlinie zur Verwaltungszusammenarbeit 8 (DAC8) im Bereich der Krypto-Steuerregelungen nicht vollständig umgesetzt haben. Diese Richtlinie verpflichtet Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen, ab Januar 2026 Transaktionen und Nutzerdaten zu melden, mit dem Ziel, die Steuertransparenz in der gesamten EU zu verbessern. Die betroffenen Staaten haben zwei Monate Zeit, diese Compliance-Probleme zu beheben, andernfalls drohen rechtliche Schritte, einschließlich der Einbeziehung des Gerichtshofs. Die Richtlinie richtet sich an Kryptowährungsbörsen und Verwahrungs-Wallets, was die Compliance-Kosten und operative Herausforderungen für diese Einrichtungen erhöhen könnte. Während die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen auf einzelne Kryptowährungen unklar bleiben, könnte der breitere Markt Verschiebungen erfahren, sobald die Compliance-Maßnahmen durchgesetzt werden.