Der DAC8-Rahmen der Europäischen Union für die Krypto-Steuerberichterstattung verschärft die Vorschriften für identifizierbare Akteure wie Verwahrer und Börsen, während dezentralisierte Finanzen (DeFi) weitgehend unreguliert bleiben. Der Rahmen legt den Schwerpunkt auf Vermittler, die mit der Erfassung und Meldung von Nutzerdaten im Rahmen des Crypto Asset Reporting Framework (CARF) der OECD beauftragt sind. Da sich die Anti-Geldwäsche-Rahmenwerke weiterentwickeln, besteht jedoch die Möglichkeit, dass DeFi-Plattformen als Anbieter virtueller Vermögenswerte (VASPs) neu klassifiziert werden.
In den Vereinigten Staaten erwägen Gesetzgeber Änderungen des Digital Commodity Intermediaries Act (DCIA), wobei DeFi-Bestimmungen zu einem zentralen Punkt in der regulatorischen Debatte zwischen der CFTC und der SEC werden. Unterdessen haben sich dezentrale physische Infrastrukturnetzwerke (DePIN) zu einem 10-Milliarden-Dollar-Sektor entwickelt, der im vergangenen Jahr trotz Rückgängen bei den Token-Preisen 72 Millionen Dollar an On-Chain-Einnahmen generierte. Auch Bitcoin-native DeFi-Initiativen gewinnen an Bedeutung, was auf eine Veränderung in der Nutzung von Bitcoin als Treasury-Asset und On-Chain-Liquiditätsquelle hinweist.
EU- und US-Regulierungsbehörden konzentrieren sich auf Börsen, DeFi bleibt unreguliert
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