Ethereum hat bekannt gegeben, dass seine Zero-Knowledge Ethereum Virtual Machine (ZK-EVM) die Alpha-Phase erreicht hat, was einen bedeutenden Meilenstein in seinen Skalierungsbemühungen darstellt. Diese Entwicklung, die vom Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin geteilt wurde, unterstreicht das Engagement des Netzwerks, Zero-Knowledge-Beweise zu integrieren, um die Transaktionseffizienz zu verbessern und die Dezentralisierung aufrechtzuerhalten. Die Implementierung der ZK-Technologie ist für Ethereum entscheidend, da das Netzwerk seine Transaktionsdurchsatzrate erhöhen möchte, ohne die Dezentralisierung zu beeinträchtigen. Derzeit ist die Transaktionsverarbeitungsgeschwindigkeit (TPS) von Ethereum durch das Gaslimit begrenzt, das aufgrund der Kosten für die Knotenbetreiber nicht unbegrenzt erhöht werden kann. Durch den Übergang zu einem ZK-basierten Mainnet zielt Ethereum darauf ab, den Knoten eine effizientere Verifizierung von Transaktionen zu ermöglichen und so die TPS potenziell auf über 1.000 zu steigern, ohne die Serverkosten erheblich zu erhöhen. Die ZK-EVM-Initiative beinhaltet die Zusammenarbeit mit verschiedenen Drittanbieterteams, darunter Polygon und Brevis, um verschiedene Arten von ZK-Implementierungen zu erforschen. Dieser kollaborative Ansatz soll Innovationen fördern und ein robustes sowie skalierbares Ethereum-Netzwerk sicherstellen, von dem sowohl Layer-1- als auch Layer-2-Lösungen profitieren.