Ethereum wird seine Transaktionsausführungsmöglichkeiten mit dem bevorstehenden Hard Fork "Glamsterdam" verbessern, der die parallele Transaktionsausführung für die Ethereum Virtual Machine (EVM) einführt. Der Entwickler Toni Wahrstätter kündigte an, dass der Kernvorschlag EIP-7928 eine "Block Access List" (BAL) implementieren wird, um Konten und Speicherbereiche zu erfassen, die von einem Block angesprochen werden, was die Sichtbarkeit der Transaktionseffekte vereinfacht. Dieses Update ermöglicht es Ethereum-Clients wie Geth und Nethermind, Transaktionen parallel zu verifizieren und so die Nutzung von Mehrkernprozessoren zu optimieren.
Der Hard Fork wird außerdem "Batch Prefetch" einführen, um Daten während der Blockausführung vorzuladen und die Transaktionsverifizierung zu beschleunigen. Zusätzlich wird EIP-7928 parallele "Post-State-Root"-Berechnungen ermöglichen, wodurch Engpässe bei der Blockvalidierung reduziert werden. Das Update beinhaltet "Snap Sync v2" für eine schnellere Knotensynchronisation, was die Netzwerkwiderstandsfähigkeit verbessert. Tests zeigen eine fünffache Steigerung der Blockverifizierungsgeschwindigkeit auf 6-Kern-Maschinen, was potenziell das Blockgaslimit auf 300 Millionen erhöhen könnte. Das Glamsterdam-Update markiert einen bedeutenden Schritt in den Skalierungsbemühungen von Ethereum.
Ethereum's 'Glamsterdam'-Hard Fork ermöglicht parallele Transaktionsausführung
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