Die Entstapel-Warteschlange von Ethereum ist nach einer Reihe bedeutender DeFi-Hacks um etwa 72.000 % angestiegen, was die Vorsicht der Investoren widerspiegelt. Bis zum 5. Mai standen über 350.000 ETH zur Rückzahlung in der Warteschlange, mit einer Wartezeit von etwa sechs Tagen. Trotz dessen sind noch beträchtliche 3,6 Millionen ETH zum Staken ausstehend, was auf ein anhaltendes langfristiges Vertrauen in das Staking-Modell von Ethereum hinweist. Im April 2026 erlitten DeFi-Plattformen Verluste von etwa 625 Millionen US-Dollar durch 30 separate Angriffe, darunter ein Verlust von 292 Millionen US-Dollar durch den KelpDAO-Bridge-Hack und über 10 Milliarden US-Dollar von der Aave-Plattform. Diese Vorfälle haben Investoren dazu veranlasst, ETH zu entstaken, um Liquidität zurückzugewinnen, obwohl das Kernnetzwerk von Ethereum unversehrt bleibt. Die Situation stellt eher einen Stresstest als einen Zusammenbruch dar, wobei die zukünftige Entwicklung von der Häufigkeit weiterer Angriffe abhängt.