Die Anzahl der Ethereum-Transaktionen erreichte am 16. Januar mit über 2,8 Millionen einen Rekordwert, der hauptsächlich durch einen Anstieg von sogenannten Address-Poisoning-Betrügereien verursacht wurde. Bei dieser Art von Betrug senden Angreifer kleine Mengen an Kryptowährung von täuschend ähnlichen Adressen an die Wallets der Opfer, um diese dazu zu bringen, Gelder an die falsche Adresse zu senden. Der Anstieg der Betrugsfälle fällt mit der Erstellung von 12,6 Millionen neuen Ethereum-Adressen in den letzten 30 Tagen zusammen, was den bisher höchsten Wert darstellt. Blockchain-Sicherheitsexperten heben die wachsende Bedrohung durch diese Betrugsmaschen hervor, die durch die jüngsten Ethereum-Updates, welche die Transaktionskosten senken, leichter durchführbar geworden sind. Trotz der niedrigen Erfolgsquote sind die potenziellen Verluste erheblich, wobei einem Nutzer Berichten zufolge 50 Millionen Dollar verloren gingen. Sicherheitsexperten fordern die Einführung besserer Sicherheitsfunktionen für Wallets und Namenssysteme wie ENS, um diese Risiken zu verringern.