Ethereum steht vor bedeutenden Änderungen in der Ausführungsschicht, wobei der Fokus auf Upgrades des Zustandsbaums und der virtuellen Maschine (VM) liegt. Die vorgeschlagene Änderung des Zustandsbaums beinhaltet den Übergang vom aktuellen hexären Keccak MPT zu einer binären Baumstruktur, die eine Effizienzsteigerung verspricht, indem die Merkle-Zweige um das Vierfache verkürzt werden. Diese Umstellung soll die Verifizierung von Zweigen auf der Client-Seite verbessern und die Datenbandbreitenkosten für Anwendungen wie Helios und PIR reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht das neue Design des binären Baums einen günstigeren Zugriff auf benachbarte Speicherplätze, was bei vielen dezentralen Anwendungen potenziell über 10.000 Gas pro Transaktion einsparen kann. Im Bereich der VM erwägt Ethereum den Übergang von der aktuellen EVM zu einer effizienteren, auf RISC-V basierenden VM. Diese Änderung zielt darauf ab, das Protokoll zu vereinfachen, die Ausführungseffizienz zu steigern und die Benutzerfreundlichkeit für Beweiser bei Zero-Knowledge-Anwendungen zu verbessern. Der vorgeschlagene Fahrplan sieht vor, die neue VM für Precompiles einzusetzen, den Nutzern das Bereitstellen von NewVM-Verträgen zu ermöglichen und schließlich die EVM zugunsten eines in NewVM geschriebenen Smart Contracts außer Betrieb zu nehmen. Diese Upgrades sollen wesentliche Engpässe bei der Effizienz der Beweisführung beheben und verschiedene Anwendungsfälle der Beweisführung auf der Client-Seite unterstützen.