Ethereum wird laut Consensys-CEO Joseph Lubin in den nächsten drei bis fünf Jahren vollständig auf ein Zero-Knowledge-Proof-(ZK-Proof)-Protokoll umgestellt. Dieser Wandel zielt darauf ab, die Leistung von Layer 1 zu verbessern und die Komponierbarkeit mit Layer-2-Protokollen zu erhöhen. Aktuelle Layer-2-Lösungen wie Linea und Gnosis nutzen bereits Echtzeit-ZK-Proofs für netzwerkübergreifende Transaktionen, was möglicherweise zu einer einheitlichen Ausführungsumgebung ohne Brücken führt.
Lubin betonte, dass der Rollup-Ansatz es den Layer-2-Protokollen zunächst ermöglichte, einen Teil der Preissetzungsmacht gegen technologische Fortschritte einzutauschen. Das Ökosystem bewegt sich nun von einer divergenten Phase zu einer konvergenten Phase, mit Fokus auf Komponierbarkeit. Er stellte außerdem klar, dass es keine "zweite Stiftung" geben wird, da die Ethereum Foundation plant, mindestens drei Teams auszugliedern, die sich auf Protokoll, Benutzerfreundlichkeit und institutionelles Wachstum konzentrieren.
Ethereum strebt in 3-5 Jahren den vollständigen Übergang zu Zero-Knowledge-Proofs an
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