Die Ethena Foundation hat vier Änderungen am Ethena-Ökosystem angekündigt, darunter den Rückkauf gesperrter Token, die von frühen Investoren gehalten werden, eine stärkere Angleichung von Token- und Eigenkapitalwert, die Einführung eines Governance-Vorschlags für umsatzbasierte ENA-Rückkäufe sowie die Beendigung künftiger monatlicher VC-Unlocks. Die Foundation erklärte, sie habe alle gesperrten Token von mehreren großen Seed-Investoren zurückgekauft, die in den vergangenen neun Monaten ENA verkauft hatten. Die Ethena Foundation und Ethena Labs haben außerdem eine übergeordnete Rahmenvereinbarung unterzeichnet, wonach durch das Protokoll erzeugtes geistiges Eigentum und der daraus entstehende Wert ausschließlich der Foundation gehören und von den ENA-Inhabern verwaltet werden, während Eigenkapitalinvestoren der Labs-Gesellschaft keinen Anspruch mehr auf verbleibende Cashflows haben werden. Ein Governance-Vorschlag zur Einführung eines Fee Switch ist nun live. Dem Vorschlag zufolge würden die Nettoumsätze aus allen Geschäftsbereichen unter der Marke Ethena nach Genehmigung durch das Risikokomitee für programmatische ENA-Rückkäufe verwendet. Die Foundation erzielte zudem eine Einigung mit großen Investoren, um künftigen Verkaufsdruck durch monatliche VC-Token-Unlocks zu beseitigen, indem unverfallene Token freigegeben werden, während die Token des Teams gemäß dem ursprünglichen Vesting-Plan gesperrt bleiben.