Eine aktuelle Studie der ETH Zürich und Anthropic hat gezeigt, dass automatisierte Pipelines großer Sprachmodelle (LLMs) das Potenzial haben, anonyme Nutzer zu enttarnen. Die Forschung hebt die Fähigkeiten von LLMs hervor, Daten zu verarbeiten und zu analysieren, um Personen zu identifizieren, die möglicherweise glaubten, online anonym zu agieren. Diese Entwicklung wirft erhebliche Datenschutzbedenken auf, da der Einsatz von LLMs in verschiedenen Anwendungen immer weiter verbreitet wird. Die Studie betont die Notwendigkeit verbesserter Datenschutzmaßnahmen und ethischer Überlegungen bei der Einführung von LLM-Technologien. Da sich diese Modelle weiterentwickeln, werden die Auswirkungen auf die Anonymität der Nutzer und den Datenschutz zunehmend kritisch, was Forderungen nach strengeren Vorschriften und einer stärkeren Aufsicht bei deren Nutzung nach sich zieht.