Eine US-Bundesjury in San Francisco hat Elon Musk für schuldig befunden, Investoren während seiner Übernahme von Twitter im Jahr 2022, das inzwischen in X umbenannt wurde, irreführend beeinflusst zu haben. Die Jury stellte fest, dass Musk im Mai 2022 durch zwei Tweets absichtlich den Aktienkurs von Twitter gedrückt habe, wies jedoch Behauptungen zurück, er habe ein betrügerisches Schema zur Täuschung von Investoren verfolgt. Die Klage, die vor Musks Übernahme eingereicht wurde, konzentrierte sich darauf, ob seine Tweets und Podcast-Aussagen eine Betrugsabsicht gegenüber den Twitter-Aktionären darstellten. Nach vier Tagen Beratung kam die Jury zu dem Schluss, dass die Tweets zwar Investoren in die Irre führten, seine Podcast-Kommentare jedoch nicht.
Dieses Urteil stellt eine seltene juristische Niederlage für Musk dar, der plant, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Musk hatte im April 2022 zunächst seine Absicht angekündigt, Twitter für 44 Milliarden Dollar zu übernehmen, kündigte die Vereinbarung jedoch im Juli später auf, woraufhin Twitter ihn verklagte, weil er den Kauf nicht abgeschlossen und erhebliche Verluste verursacht hatte.
Elon Musk für Irreführung von Investoren bei Twitter-Übernahme haftbar gemacht
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