Ein 80-jähriger Einwohner von New York, George Chryssanthou, hat eine Schlichtungsklage gegen Charles Schwab eingereicht, nachdem er fast 285.000 US-Dollar durch einen Betrug verloren hatte. Der Vorfall begann am 17. Januar 2025, als Betrüger, die sich als Microsoft-Technischer Support ausgaben, Zugriff auf Chryssanthous Computer erhielten und behaupteten, seine Konten seien kompromittiert worden. Über mehrere Tage hinweg brachten sie ihn dazu, Überweisungen in Höhe von insgesamt 284.650 US-Dollar auf ein Konto in New Jersey mit der Bezeichnung "Coinbase Inc." zu autorisieren, die anschließend in Kryptowährung umgewandelt wurden. Chryssanthou entdeckte den Betrug am 29. Januar 2025, und trotz der Beteiligung des FBI scheint eine Rückgewinnung der Gelder unwahrscheinlich. Im September 2025 reichte Chryssanthou, vertreten durch den Anwalt Adam Gana, eine Klage bei der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) ein und behauptete, Charles Schwab habe es versäumt, die verdächtigen Transaktionen zu überwachen und zu blockieren.