Eine Gruppe von siebzig Ökonomen und Politikexperten hat das Europäische Parlament aufgefordert, einen digitalen Euro zu unterstützen, der das öffentliche Interesse in den Vordergrund stellt, und betont dessen Bedeutung für die Wahrung der monetären Souveränität Europas. Die Koalition, zu der auch bekannte Persönlichkeiten wie José Leandro und Thomas Piketty gehören, warnt davor, dass Europa ohne eine öffentlich orientierte digitale Währung Gefahr läuft, zu stark von privaten Stablecoins und ausländischen Zahlungsplattformen abhängig zu werden, was die finanzielle Unabhängigkeit untergraben könnte.
Die Ökonomen plädieren für einen digitalen Euro, der vom Eurosystem ausgegeben wird, im gesamten Euro-Raum zugänglich ist und für grundlegende Transaktionen kostenlos sein soll. Sie betonen, dass der digitale Euro das Bargeld ergänzen und nicht ersetzen sollte. Die Europäische Zentralbank (EZB) entwickelt derzeit den digitalen Euro mit Fokus auf Datenschutz, Sicherheit und Funktionen wie Offline-Zahlungen, während sie gleichzeitig die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften sicherstellt. Trotz einiger Skepsis hinsichtlich der Kosten und der Akzeptanz ist die EZB entschlossen, einen digitalen Euro voranzutreiben, der mit den europäischen Werten im Einklang steht.
Ökonomen drängen die EU, den digitalzentrierten Euro für die Öffentlichkeit zu priorisieren
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