Die Europäische Zentralbank (EZB) hat Vereinbarungen mit wichtigen europäischen Normungsgremien unterzeichnet, darunter die European Card Payment Cooperation (ECPC), Nexo Standards und die Berlin Group, um den digitalen Euro in bestehende Zahlungssysteme zu integrieren. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die Nutzung des digitalen Euro zu erleichtern, indem sie auf bestehenden Zahlungsinfrastrukturen wie NFC-basierten Transaktionen und Händler-Systemintegrationen aufbauen.
Piero Cipollone, Mitglied des EZB-Direktoriums, betonte, dass diese Vereinbarungen die Akzeptanz des digitalen Euro vereinfachen und ein einheitliches Nutzererlebnis im gesamten Euroraum bieten werden. Die Initiative ist Teil der Strategie der EZB, eine europäische Alternative zu Dollar-Stablecoins und proprietären Zahlungsstandards anzubieten und den Markteintritt neuer europäischer Zahlungsanbieter zu fördern. Trotz dieser Bemühungen zeigt eine Umfrage der EZB aus dem Jahr 2024, dass nur 45 % der Europäer voraussichtlich den digitalen Euro annehmen werden.
EZB arbeitet mit Normungsgremien zusammen, um den digitalen Euro in Zahlungssysteme zu integrieren
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